Peter Koval, 13. Oktober 2009
Fernab aller Intention und Fische
Noch bis zum 7. November kann man eine SMS „an Fische“ im East River in New York verschicken. Postwendend bekäme man eine Antwort mit lokalen Sensordaten. Was da an eine unschuldige Travesite des Turing-Tests erinnert, ist ein öko-ästhetisches Kunstprojekt:
Instead of treating the water as a reflective surface to mirror our own image and our own architecture, the project establishes a two-way interface between environments of land and water. (Mehr hier)
Diesseits des Atlantiks – man würde denken – gibt die Illusion der Kommunikation einen Anlass zur medienästhetischen Aktualisierung. Denn was sonst könnte mit einer zwei-wege Schnittstelle (an Stelle von Spiegel) gemeint sein, als das Subjekt der Ästhetik „in einem sehr technischen Sinn“? (Friedrich Kittler, Die Welt des Symbolischen – eine Welt der Maschine, in: ders., Draculas Vermächtnis, Leipzig 1993, S. 59)



Hier ein Auszug aus dem “Dialog mit Fischen”:
“Underwater, it is now loud. To find out more, text ‘HeyHerring’ or ‘AhoyAnchovie’ or ‘GreatEast’. http://tinyurl.com/amphib“