„Simply move the sliders.“ Ein Mischpult für Manager

Eine der größten Anwaltskanzleien der Welt (DLA Piper) entwickelte einen bemerkenswerten Mischpult.

Dashboard

Die Mischpult-Metapher soll den Prozess der Aushandlung von Outsourcing-Verträgen spielerisch unterstützen: Mit den einzelnen Schiebereglern kann man die Schlüsselbereiche des Vertrags gewichten, z.B. „cost control“ oder „liability provisions“, so dass man sich die Antwort auf die, wenn auch nachvollziehbare, in ihrer Komplexität aber kaum beantwortrbare Frage „How good is my contract?“ selbst abmischen kann. Sollte man dahinter etwa ein Insourcing von Entscheidungskompetenz vermuten?


Themen: BILDR., WILDR.

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Ein Kommentar

  1. dr. phil. robert dennhardt sagt:

    Ein solches “Mischpult” versucht nicht mehr und vor allem nicht weniger als die Stabilisierung eines sensitiven bzw. chaotischen Systems mit in diesem Falle 11 Freiheitsgraden. Chaostheoretiker sprechen bein solchen Systemen von Selbstorganisation, wenn es möglich ist, alle Parameter so einzustellen, dass sich ein Gleichgewich einstellt. Das diesbezügliche Lieblingsobjekt der Chaostheorie heiss “Fuchs-Hase-Gras-Problem”. Wie müssen die Anfangsparameter eingestellt werden, dass nach einer endlichen Zahl von Itertionen (meistens Jahre) ein stabiles Gleichgewicht von sich ändernden Hasen- und Fuchspopulationen sowie Grasvorkommen einstellt. Beim vorgestellten “Outsourcing Dashbord” gilt es also ein Parametersetting zu finden, dass alle Beteiligten zufriedenstellt. Folgend ein Link auf einen Vortrag zum Fuchs-Hase-Gras-Problem:

    http://www.google.de/url?sa=t&source=web&ct=res&cd=5&ved=0CB8QFjAE&url=http%3A%2F%2Fwww.seas.harvard.edu%2Fclimate%2Feli%2FCourses%2FAPM115%2FSources%2Fintroduction%2FApplied-math-115-first-lecture.ppt&rct=j&q=fox+rabbit+gras+self+organisation&ei=paIbS4ijHpGO_AaAntHZAw&usg=AFQjCNFYB_hlxGJ93udJ02rXulI0lrpVMA

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